Release 2026/2027
DRITTES KAPITEL
Flug nach London • Besuch Oxford Universität • Übersetzung des Altlatein • zwei Dörfer • Gemeinsame Reise beginnt • Angriff auf die Airline 707 • Sibuna ein neuer Feind • Absturz überlebt • Stadt Trieste • Begegnung mit Basinos • Gasthaus wenig Überlebende • Flucht in die Katakomben
Einige Tage später treffen sich Alex und Sebastian am Hamburger Flughafen.
Heute startet die Reise nach London. Nach dem Einchecken am Flughafen, fragt Sebastian warum wir die Oxford Universität aufsuchen. Kurz und knapp erklärt er die Situation mit der Reise.
„Verstehe ich das richtig, dass du auf Abenteuerreise gehen willst? Du weißt schon das die Siebenbürgen und Insel Kreta unterschiedliche Orte sind. Jeder Ort hat ihre eigene Geschichte. Selbst wenn eine Verbindung beider Orte in der Vergangenheit existiert, dann werden wir trotz alldem denke ich Probleme bekommen. Du sagtest, dass andere auch hinter den Schwertsplittern her sind.“
„Ich weiß Sebastian. Wir müssen uns gut vorbereiten. In London erfahren wir mehr.“
Fünfzig Minuten später begann das Boarding ins Flugzeug.
Sebastian macht sofort ein Nickerchen in der Airline. Nervös blickt Alex aus dem Fenster. Ein ungutes Gefühl macht ihn zu schaffen. Drei Stunden nach Flugbeginn landet Beide pünktlich Nachmittags in London. Am Airport wartet bereits Jonson auf seine zwei Gäste. Freudig begrüßt Alex seinen älteren Freund Jonson den er, als Kind kennen gelernt hat. Auch Sebastian ist erfreut über die neue Bekanntschaft.
„Hallo mein Freund Alex. Wir haben uns zuletzt vor zwei Jahren gesehen. Wie geht es dir?“
„Ganz gut Jonson. Bin auch sehr froh dich wiederzusehen. Ich habe dir etwas mitgebracht.“
„Meinst du dieses spezielle Buch? Ich werde es mir in der Universität anschauen. Lasst uns erst einmal in mein Büro fahren.“
Heftiges Gewitter tobt in ganz London. Straßen laufen über mit Wasser und die Themse ist um zwanzig Zentimeter Hochwasser überflutet. Wegen des Wetters dauert die Fahrt zur Universität fast drei Stunden.
Nach einiger Zeit, erreichen die 3 Freunde Oxford. Anblick der Universität ist wunderschön. Zwar sind Abends keine Studenten zu sehen, aber dafür verstärkter Wachschutz. Im Büro bietet Jonson seine zwei Besucher Kaffee und Kuchen an.
Gespannt liest er sich das Tagebuch durch, dass als Roman angefertigt wurde. Viele Texte wurden halt in Altlatein geschrieben. Da er gut diese Sprache übersetzen kann, erzählt Jonson seine deutschen Gäste, um was es sich hier eigentlich handelt.
„Alex, ich weiß um was es geht. Mir kommt dieser Inhalt bekannt vor.
Weil du das Original besitzt, könnten wir gemeinsam auf Reise gehen. Viele Karten sind eingetragen. Kurz gesagt, es handelt sich um zwei Dörfer. Eins in Rumänien und das andere auf Insel Kreta. Beide hüten ein dunkles böses Geheimnis.
Laut Universitäten Bücher ging es um Staturen unsterblicher Götterdämonen. Eines dieser Dörfer wurde persönlich den von Göttern vernichtet.
Das zweite in Rumänien wurde nie gefunden. 1903 reiste ein Forscher namens Thomas Gilmor nach Rumänien, auf der Suche nach dem legendären Dorf. Er war Mitglied hier in Oxford. Leider kam er nie wieder zurück. Jahre später in Rom, war Autor Marios irgendwie im Besitz wichtiger Notizen gekommen und fertigte daraus dieses Tagebuch an. Insgesamt erschienen 100 Exemplare.“
„Jonson sag mal, glaubst du daran? Zerstörtes Dorf durch Götter und deren Aufenthalte?“
„Alex, du verstehst es nicht. Es handelt sich um einen legendären Mythos. Dämonen, Götter, Götterdämonen oder andere Kreaturen gibt es nicht. Zumindest gibt es keinen Beweis für ihre Existenz.“
„Also müssen wir nach Rumänien fliegen und die Spur eures alten Kollegen aufnehmen?“
„Ganz genau Alex. Morgen Mittag fliegen wir drei nach Rumänien.
Inzwischen ist dort kein Winter. Dürfte nicht viele Probleme geben mit Wölfe.“
Bereits am frühen Morgen ist Jonson bereit für die kommende Reise.
Sein Gepäck beinhaltet genügend Verbandszeug, vier 45er Pistolen mit jeweils 8 große Magazine, Vitamintabletten und ein original Schweizertaschenmesser.
In den zwei anderen Rucksäcken für Alex und Sebastian, packt er außer Vitamine, Schweizertaschenmesser, auch Kampfmesser so wie Dietriche rein. Es könnte möglich sein, dass alle Gegenstände benötigt werden.
Inzwischen sind die zwei Schlafmützen aus Deutschland aufgestanden. Kaffee am Morgen vertreibt alle sorgen. Ein Spruch der Deutschen. Alex tut in den Rucksack auch die abgebrochene Schwertklinge hinein und das Buch. Freudig überreicht Jonson seinen alten Freund Alex ein Geschenk.
„Für mich?“
„Natürlich Alex. Öffne das Paket.“
Beim öffnen sieht er etwas unglaubliches. Überraschung, 2 goldene Pistolen mit dreihundert Schuss. Keine normalen Pistolen, sondern 45er Magnum mit vielen Verbesserungen die doppelte Power besitzen.
Jetzt sind die drei Freunde bereit zum Londoner Airport zu fahren. Jonson nimmt sein Auto, dass die Drei zum Flughafen bringen soll. Alle drei stiegen in den Wagen mit ihren schweren Gepäck. Unterwegs zum Flughafen ist es draußen so heiß, wie schon lange nicht mehr. Überflutungen von der Themse ist zurück gegangen. Überfüllte Straßen beherrschen das reinste Chaos. Fünfundzwanzig Kilometer langer Stau auf der Autobahn macht das vorankommen nicht gerade einfach. Schließlich liegt eine Strecke von Zweiunddreißig Kilometer vor ihnen.
Während der Fahrt wurde teilweise die Autobahn gesperrt wegen eines Unfalls. Leider war die Airline nach Bukarest schon gestartet. Nächster Flug ist erst wieder in vier Stunden. Am überfüllten Flughafen warten bereits viele auf ihren Flug. Auch Sebastian Jonson und Alex mussten lange warten, bis das Einchecken öffnete um die Registrierung abzuschließen. Das lange warten hat ein Ende. Zutritt in die Airline 707 nach Bukarest hat begonnen. Alle drei sitzen nebeneinander und beobachten wie sich das Flugzeug füllte mit Menschen von jung bis alt. Endlich ist es soweit. Genau 22:00 Uhr erhob sich die Maschine zu Lüfte. Ermüdet schliefen die drei Freunde ein und ahnten noch nicht, dass ein ungewöhnliches Unwetter allmählich das Flugzeug umschlingt.
Laut Wetterbericht wurde kein Gewitter gemeldet. Draußen wird der Sturm immer stärker.
Mächtige Donner lassen alle Passagiere erzittern. Durchsage vom Piloten…
„An alle Passagiere. Bitte Ruhe bewahren und legen sie die Rettungsweste an. Weiteres wird ihnen die Flugbegleiterinnen mitteilen.“
Zitternd befolgen die drei Freunde den Anweisungen. Erst eben kamen die Informationen über das Wetter per Funk hinein. Gewaltiges Unwetter breitet sich über ganz Europa aus. Ursache für den Sturm ist unklar. Unnatürliches Wetter gab es noch nie in Europa oder einen anderen Erdteilen.
Noch bevor eine weitere Durchsage erklang, zerbrachen die Fenster und lautes Geschrei kam von den hilflosen Piloten. Stromausfall im Flugzeug, Motoren stehen still, auch Dunkelheit durch tödliche Angst vorm Tod kam über alle Passagiere.
Schnell rannten die Freunde zum hinteren Teil der Airline, um Schutz zu finden im Transportraum.
Schreiend riefen alle Menschen...
„Hilfe wir werden ermordet!“
Wenige Sekunden darauf war es totenstill. Alex seine feine Nase riecht den Geruch von frischen Blut. Piloten im Cockpit und alle anderen sind tot. Köpfe der Menschen rollten im Flugzeug zur Cockpit Zone. Aus sicherer Entfernung beobachten die Freunde einen Eindringling. Rot-glühende Augen starren zurück. Inzwischen stürzt die Airline immer tiefer vom Himmel ab. Jonson betätigt den Notschalter um das Ladungstor zu öffnen.
Mühsam halten sie sich am Tor fest. Als schließlich das Flugzeug nur noch wenige Meter vom Wasser entfernt war, sahen Alex und seine Freunde die beste Chance, um aus der Ladungszone ins Meer zu gelangen. Gut das noch etwas Zeit war für ihre Flucht. Aus zwanzig Meter Höhe sprangen alle drei mit dem Handgepäck ins Mittelmeer in der Nähe des Strandes.
Sekunden darauf stürzte die Maschine am Strand ab. Gewaltiges Flammenmeer brach aus. Alle kamen ums Leben, bis auf Alex mit seine zwei Freunde, die ihre Rettung durch Glück gelang. Vom Strand aus sehen die Freude den unbekannten Angreifer. Ohne Probleme und Schäden kommt der Unbekannte aus dem brennenden Wrack. Ängstlich schaut Sebastian zu Alex.
„Sag mal mein Freund, siehst du was ich sehe?“
„Ja das tue ich Sebastian.“
Jonson glaubt nicht was er da sieht. Etwas unheimliches hatte angegriffen.
Seine Rüstung ist beeindruckend. Komplett aus Diamanten gefertigt, verziert mit Gold und sein gefährliches Aussehen. Hörner auf dem Kopf, rot glühende Augen, gewaltige Muskelmasse, körperliche Größe von mehr als zweieinhalb Meter. Wahrscheinlich ist diese Kreatur von dämonischer Abstammung.
Das dämonische Wesen starrt mit seinen Blicken auf die drei Überlebenden. Lachend verschwindet diese Kreatur mit blitzschneller Bewegung ins Nichts.
Aufatmend liegen die Freunde am Strand. Nach wenige Sekunden erschien Simetra bei den Freunden.
„Hallo ihr drei. Wie ich sehe konntet ihr den Angriff von Sibuna überleben.“
Nachdenklich fragt Alex zur Prinzessin, wer ist Sibuna? Welche Art Kreatur ist er?
Simetra erklärte es in kurzen Worten…
„Sibuna ist ein Schattendämon. Er gehört zum unbesiegbaren BASA Team. BASA ist Abkürzung für vier gewaltiger Wesen.
Ihr Anführer heißt Basinos. Einst gehörte er zu den guten. Doch dann wendete er sich dem bösen zu. Achamala und Amoros sind die zwei anderen. Alle vier ergeben das BASA Team. Bevor ich es vergesse. Hier Alex ein kleines Geschenk für Dich.“
Simetra überreicht Alex eine neue Waffe.
„Dankeschön Prinzessin. Wozu brauche ich dein Schwert? Benötigst du es nicht selbst?“ „Behalte es. Siehe es als guten Willen von mir. Eines Tages wirst du dafür dankbar sein. Ich warte auf euch in Venedig.“
Simetra ging fort ohne sich zu verabschieden. Ausgeruht erkunden die Freunde den Strand. Jonson kennt diesen Ort.
„Stadt Trieste ist in der Nähe. Von hieraus sind es ungefähr 200 Kilometer bis nach Venedig. Es wäre am besten wir besuchen ein Gasthaus in der Stadt.“
Gemeinsam machen sie sich auf dem Weg nach Trieste. Beim eintreffen in der Stadt ist vieles anders als vorher. Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Straßen sind menschenleer, stillstehende Autos, blutverschmierte Gehwege, zerstörte Wohnhäuser und Geruch vergammelter Leichen machen diese Stadt zu einem unheimlichen Ort.
Trieste ist umgeben mit düsteren Nebel, stickende Luft und ist vom Tod überrannt wurden.
Auch nach vielen Stunden finden die Freunde immer noch keine Überlebenden. Alex vermutet das Sibuna dahinter steckt oder vielleicht auch jemand anderes. Jonson glaubt immer noch nicht daran. Er ist der Meinung für alles gibt es eine logische Erklärung. Äußerlich wirkt dieser Ort wie eine Geisterstadt, kein Strom, fehlende Menschen und zerstörte Gebäude. Straßen wurden abgesperrt mit Drahtzäune besonders alle Ausgänge. Es gab nur einen Weg in die Stadt und zwar über den Strand. In allen dunklen Ecken heult der Wind. Knackende Äste von Bäumen in finsteren Gassen, Totenstille auf jeder Straße und jemand unbekanntes nährt sich den drei Freunden. Versteckt hinter einer Wand beobachten Alex Jonson sowie Sebastian den herankommenden Unbekannten. Das Aussehen wirkt menschlich, aber dennoch ist er kein sterblicher. Sibuna ist ganz in der Nähe und ging auf das geheimnisvolle männlichen Wesen zu. Schnell mussten die Freunde feststellen, dass es sich um Basinos handelt. Mit diesem Problem konnte keiner rechnen.
Basinos und Sibuna tragen einzigartige Klingen. Ebenso ihre düstere Aura verbreitet die ultimative Bosheit. Da sieht man sofort, wie Jonson sich irren kann. Klinge von Basinos ist schwarz umgeben mit unendlich brennenden Feuer. Minuten danach gingen die zwei mysteriösen Gestalten weiter Richtung Innenstadt. Erleichtert schleicht Alex mit seinen Freunden durch eine alte Gasse zur südlichen Stadt. Überlebende finden ist sehr schwierig, weil zerstörte Gebäude und tote Menschen auf der Straße liegen.
Am Anfang gab es noch keine Leichen, aber hier beginnen sie sich langsam zu stapeln. Direkt Leichen kann man nicht sagen, eher zerstückelte Körperteile. Den Ort des Todes zu entkommen wird fast unmöglich sein. Als die Hoffnung schon am Ende war, sehen die drei Freunde ein Gasthaus in dem Licht brennen tut. Mehrmals klopft Alex an die Türe, bis schließlich der Gastwirt öffnet.
„Kommt schnell herein. Hier draußen ist es sehr gefährlich.
Unbekannte Mächte terrorisieren unsere Stadt.“
Der Wirt verschließt wieder die Tür, denn der düstere schwarze Nebel ist tödlich und wurde von Sibuna produziert. An einem freien Tisch entspannen sich die Drei.
Zuwenig Gäste gibt es im Gasthaus. Wahrscheinlich sind hier die letzten Überlebenden. Nervös geht der Wirt zu den flüchtigen Besuchern.
„Willkommen im Gasthaus Wildschwein. Wir haben leider kein Essen oder Trinken mehr. Warum seit ihr in Trieste? Verschwindet von hier und zwar heute noch, falls euer Leben euch etwas bedeutet.“
Neugierig befragt Alex den Wirt…
„Wissen Sie, wie man aus der Stadt fliehen kann, ohne die Straßen zu benutzen?“
„Ehrlich gesagt ja. Draußen in dreißig Meter Entfernung auf dem Gelände, befindet sich ein alter Brunnen. Vielleicht könntet ihr es schaffen. Der Brunnen ist sehr tief. Wasser könnt ihr nicht erkennen, da er in die unterirdischen Katakomben führt und über einem Unterwassersee erbaut wurde. Einige Bewohner versuchten auf diesem Wege zu fliehen, doch zwei unheimliche Wesen verhindern jede Flucht und haben jeden niedergemetzelt.
Im Gasthaus sind die letzten lebenden Menschen aus Trieste.“
Plötzlich schreit ein Überlebender im Nachbarzimmer los.
„Verdammter Mist. Die dunklen Wesen kommen den Hintereingang hinein.“
Ohne nachzudenken rennen die Freunde los in Richtung Brunnen, um vielleicht doch noch eine kleine Überlebenschance zu erhalten. Basinos und Sibuna stürmten schnell ins Gasthaus. Hilfe Schreie der armen Menschen ist unüberhörbar. Leider kann niemand mehr rechtzeitig helfen. Auf brutalste weiße werden auch die restlichen Bewohner erschlagen und zerstückelt. Den versiegelten Brunnen mit Bretter öffnete Sebastian schnellstmöglich.
Beim hinunterschauen wird es Jonson schwindlig. Wie tief es genau ist, kann man nicht beurteilen. Sibuna verlässt das Gebäude mit gezogener Klinge und geht allmählich in Richtung Brunnen. Beunruhigt drängelt Jonson seine beiden Freunde in die Tiefe zu springen.
„Was habt ihr denn? Wir müssen uns beeilen sonst ist unser Leben verwirkt.“
„Entspanne dich etwas. Ich möchte vorher wissen wieso weshalb warum er uns verfolgt.“
„Bist du wahnsinnig Alex? Diese dämonische Kreatur wird uns alle töten.“
„Vielleicht hast du recht Jonson. Neugierig wäre ich trotzdem.“
Aus Sicherheitsgründen springen die Drei in die Tiefe des Brunnen. Ein langer Fall abwärts nach unten. Klatsch stürzen Sebastian Jonson und Alex in den unterirdischen See.
Kaum haben sie den See verlassen, erblicken die Freunde ein gigantisches Höhlensystem.