Release  2026/2027

ERSTES  KAPITEL

Dorf in Rumänien 4000 vor Christus • Geburt von Baby Basinos  • Drei mysteriöse Personen  • die Auslöschung des Dorfes  • Nino´s Selbstmord  • Ein Zeuge berichtet vom Vorkommnis  • Das Gedicht in einem Grabstein • Archäologe Thomas Gilmor und Schriftsteller Maik reisen zum alten Transylvannien  • Wolfsrudel Attacke  • Das Geheime Dorf  • Totengräber Michael  • Rom 1953


Es ist schon sehr lange her, da gab es ein kleines Dorf in Rumänien. Zur selben Zeit gab es auch auf Kreta ein Dorf mit dem gleichen Namen. Der Name der beiden Dörfer war, " Tlewretnu-redrot". 
Das Dorf auf Kreta, war sehr belebend. Jeder hatte was zu tun. Der Schmied, Fleischer usw. In den ruhigen Dorf ging alles jeden Tag seinen Gang. 
Schließlich hatten wir gerade erst das Jahr 4000 vor Christus.
In der Bronzezeit war nicht sehr viel los. Es gab zwar schon kleine Kriege zwischen viele Dörfer und Stämme. Den Dorfbewohnern interessierte es nicht, was bei den anderen Völkern los ist.
Jeden Frühjahr trafen sich alle Dorfbewohner, um das Frühlingsfest zu Feiern. Das ganze Dorf hat sich versammelt um das Fest zu gestalten. 
Selbst die kleinsten halfen ihren Familien. Der Aufbau dauerte im schnitt drei Tage. Als die Bewohner fertig waren, konnte das Fest endlich beginnen. 
Der Anführer des Dorfes, gab am späten Abend die Hochzeit seiner ältesten Tochter Cassandra bekannt. Sie soll den jüngsten Sohn Nino des Nachbarvolkes Heiraten. Er ist 5 Jahre jünger als seine zukünftige Gattin.
Vermählung ist genau in sieben Tagen. An den Abend des Frühlingsfestes tanzten und sangen alle Bewohner, bis der nächste Morgen begann. 
Am nächsten Morgen begonnen die Säuberungsarbeiten. Die Tage vergingen und die Hochzeit  findet statt.
Erneut versammelten sich alle Bewohner und das Nachbarvolk. Der älteste des Dorfes taufte und traute das frische Ehepaar. Beide gaben sich das Eheversprechen und wurden verheiratet. 
Die Hochzeitsfeier war der schönste Tag des Jahres. Monate verstrichen und ihre Schwangerschaft geht zügig voran. Ihr Bauch wuchs und gedeihe.
Cassandra konnte nicht viel machen im Haushalt, außer zu relaxen. Jetzt muss auch ihr Mann die Hausarbeiten machen. Kurz darauf passiert es schon.
Plötzlich brach ihre Fruchtblase und bat ihren Gatten um Unterstützung. Im Ehehaus gebär sie schließlich einen gesunden kleinen jungen Mann. Gemeinsam entschieden die Eltern ihr frischgeborenes Kind Basinos zu nennen.
Leider verstarb Cassandra, denn die innerlichen Blutungen waren heftig. Nino‘s Welt brach vor Trauer zusammen. Die Trauerfeier dauerte Stunden. Niemand vom Dorf war in der Lage eine Rede zu halten. Nino nahm seinen kleinen Sohn um ihn ein paar Tage bei den Ältesten zu lassen.
Am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang musste er dringend zum Nachbardorf geschäftliche Angelegenheiten zu erledigen. Der Fußmarsch dauerte Tage bis dahin.
Währenddessen erschienen dort drei mysteriöse Personen im kleinen Dorf. Die Anführerin Simetra von denen, forderte das kleine Baby Basinos. Falls sie sich weigern, wird das gesamte Dorf vernichtet. 
Der Älteste verweigerte es den kleinen abzugeben. Auf einmal zogen die drei mysteriösen Wesen ihre Klingen und ermordeten alle Bewohner. Prinzessin Simetra nahm das Baby und brannten anschließend das gesamte Dorf nieder. Im Geheimen wie sie erschienen, verschwanden sie anschließend mit dem kleinen Basinos.
Einige Tage später kam Nino zurück. Er sah das abgebrannte Dorf ohne Leben. Auf dem Boden fand er nur noch ein paar Knochen und nichts weiter. Ihn liefen die Tränen im Gesicht und kniete sich nieder. Eine leise Stimme sagte nur…
„Verschwinde von hier. Wenn du überleben möchtest, beginne ein neues Leben.“
Er verließ den Ort des Todes und ging zur Klippe oberhalb des Strandes. Ohne zu denken sprang er die Klippe hinab und fiel auf einem Felsen.
In der Nacht, als das Dorf ausgelöscht wurde gab es einen Zeugen, der sich im Gebüsch versteckt hielt und die Morde beobachtet hat. Er wollte seinen Bruder besuchen gehen im Nachbardorf.
Nach dem Angriff der Unbekannten ging er schnellstmöglich Heim. Dort erzählt er von den mysteriösen Personen, Hinrichtungen aller Bewohner und auch die Entführung des Babys.
Ein Dichter nahm diese Worte sehr ernst im Dorf, verfasste die Geschichte zum Gedicht und meißelte sie in dem Grabstein. Dieser Stein wurde als Denkmal hergerichtet und wurde an der Stelle platziert, wo damals das Dorf Stande.
Tausende Jahre vergingen, der Grabstein versank in der Erde. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Dort wo mal das Dorf war, befindet sich jetzt eine große Stadt namens Iraklio.
Mittlerweile hat das Jahr 1932 nach Christus begonnen. Zur gleichen Zeit in der Oxford Universität, arbeitet Archäologe Thomas Gilmor mit speziell auf Mythos und Legenden spezialisiert ist.
Einer seiner besten Freunde ist der Schriftsteller Maik. Vor kurzen erfuhr er von einem Kollegen, das es einen geheimen Mythos gibt in Rumänien.
Thomas meint…
„Ja ich weiß der Vampirmythos.“
Sein Kollege sagte, „diesen Mythos meinte ich nicht. Es handelt sich um einen anderen. Eine Legende von einen kleinen Dorf in Rumänien"
Thomas fragt…
„Was für ein Mythos?"
Darauf antwortete sein Kollege nur…
„Es gab irgendwo ein Dorf, das spurlos verschwand und die Dorfbewohner wurden alle getötet. Das habe ich erfahren von einen Reisenden der dort im Dorf übernachtete und hat dort von einen verschollen Dorf gehört. Die Legende nach, gibt es ein Gedicht, das in Stein geschrieben ist.“
Alle Informationen lässt sich Thomas geben dir er benötigt.
Am frühen morgen trifft er sich mit Maik und machen sich auf dem Weg zum Flughafen. Ein kurzer Flug zur Weimarer Republik. Weiter geht die Reise mit der Kutsche nach Österreich. Von dort erfolgt die tagelange Reise auch mit Pferdekutsche durch Ungarn.
Einige Tage später erreichten die Beiden erfolgreich Bukarest. Ungefähr hundert Kilometer von Bukarest entfernt, befindet sich das Dorf Tlewretnu-redrot, direkt in der Berglandschaft Transylvannien (Siebenbürgen). Ein sehr langer Fußmarsch durch das verschneite Gebirge steht bevor.
Maik und Thomas sind aber nicht alleine unterwegs. Sie haben sechs bewaffnete Personen dabei, als Sicherheit-Eskorte. Das Gebirge kann nicht mit Fahrzeuge befahren werden und vor allem nicht zur kalten Jahreszeit. Steile Bergwände aus Schnee und Eis bedecken den Weg durch das große Gebirge. Viele Wölfe sind dort unterwegs auf Nahrungssuche und ihr Geheule hört man bereits aus großer Entfernung. Gefährliche Wolfsangriffe sind momentan keine Seltenheit. Morsche Bäume, sind auch tödlich in der Gegend. Jeder Schritt kann schon zum tote führen.
Die Gruppe durchquert das Gebirge in langsamen Tempo. Oberhalb der Klippe rutschte plötzlich einer von den sechs Sicherheitsmännern aus und fiel der steilen Klippe hinunter in die Tiefe. Gemeinsam geht es weiter, um einen geeigneten Ruheplatz zu finden. Es dauerte nicht lange da haben die Reisenden schon einen ruhigen Schlafplatz gefunden.
Das Nachtlager steht und bis zur Morgendämmerung wird sich ausgeruht.
Während alle schlafen hält einer der Reisenden wache. Einer muss genauestens alles im Auge behalten. 
Nachts ist es so kühl, dass sogar Getränke gefrieren. Temperaturen von minus 25 Grad führen meist zu Unterkühlungen. Wenigstens das Feuer spendet nötige Wärme, für diese eiskalte Nacht. 
Eine schöne kalte Nacht und keine Wolken am Himmel. Sogar die Sterne erleuchten im schönen Glanze. In dieser Nacht ist das Wolfsgeheule so schön, wie ein romantischer Sonnenuntergang.
Endlich beginnt ein neuer Morgen und wärmer ist es auch schon geworden. Mittlerweile sind alle am Frühstücken. Das Nachtlager wird eingepackt, da ein Fußmarsch von ungefähr 45 Kilometer bevorsteht.
Inzwischen ist es schon Mittags. Seit dem Aufbruch haben die sieben Reisenden schon zwölf Kilometer hinter sich und dreiunddreißig weitere Kilometer stehen bevor. Stunden vergingen und der Abend rückte immer näher. Pünktlich zum Sonnenuntergang wurde das Lager wieder aufgebaut.
Erneut muss Wache gehalten werden, weil ein Angriff von Wölfen in der kalten Winternacht sehr häufig stattfindet. Bereits am nächsten Morgen brachen alle fünf Uhr morgens auf, um Nachmittags das Dorf zu erreichen und die restlichen zwanzig Kilometer hinter sich zu bringen. Auf halber Strecke kam schnell ein Wolfsrudel entgegen. Schwerer Kampf ums überleben hat begonnen. Nach einer harten Auseinandersetzung sind Maik und Thomas die letzten Überlebenden. Der Rest wurde durch die brutalen Wölfe zerfetzt und gefressen.
Darauf dauerte es nicht mehr lange und die beiden Freunde erreichten endlich das Dorf. Der Ort ähnelt wie eine Geisterstadt, in der keine Menschenseele zu finden ist. Auf dem Weg zur Kirche trafen die Freunde schließlich einige Dorfbewohner beim beten. Irgendetwas ist komisch am Dorf. Die Bewohner sind misstrauisch gegen Fremde.
Maik meint,  
„Mir kommt es so vor, als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Schau nur die Klamotten. Die Leute leben und laufen so herum, wie in der Bronzezeit.“
Thomas sieht auf die Uhr und merkt genau das selbe Problem wie bei Maik.
„Was geht hier vor sich?“
Maik schaut sich in dem Dorf genauer um, kann aber nichts besonderes entdecken, außer eine göttliche Statur mit der Ähnlichkeit eines Dämons oder Gottes.
Thomas unterhält sich mit dem Bürgermeister des Ortes. Er möchte nur Informationen haben, über das geheimnisvolle ausgelöschte Dorf.
Der Bürgermeister antwortete lächelnd darauf…
„Kann Ihnen leider nicht weiter helfen. Fragen Sie bitte mal den ältesten des Dorfes. Er wohnt in der Kirche. Sein Name ist Michael der Friedhofswärter. Ihr könnt ihn sehr leicht erkennen an seiner gewaltigen Körpergröße. Seit mir nicht böse, wenn er euch tötet.“
„Vielen Dank Herr Bürgermeister.“
Gemütlich laufen die Beiden langsam Richtung Friedhof. Der Bürgermeister ruft noch hinter her…
„Was auch immer ihr von Michael möchtet. Kehrt um solange es noch geht. Alle die was wissen wollten von ihn sind spurlos verschwunden.“
Beim betreten des Friedhofs schauen beide den großen Michael zu, wie er eine Leiche begräbt. Michael drehte sich zu den beiden um. Als sie ihn sahen, blieb den der Atem fast stehen. Sein Körper ist total verbrannt, rötliche Augen, ein Muskelberg größer als der stärkste Mensch den es je gab. Dann drehte er sich wieder um und machte seine Arbeit weiter. Thomas ging vorsichtig zu ihn hin und fragte nach dem geheimen Dorf.
Maik notierte alles  mit dem Thema des Grabsteins eines Dorfes auf Insel Kreta. Plötzlich zog Michael seinen Spaten und erschlug Thomas mit voller Kraft. Maik erschreckte sich und rannte Richtung Dorfausgang. Dorfbewohner warfen Steine nach Maik, bis er zu Boden fiel. Er hörte Schritte die immer näher kamen. Es war Michael zusammen mit seinem Spaten. Michael nahm sein Arbeitsgerät und erschlug auch den hilflosen Maik.
Seine Notizzettel sind im Wald verloren bei der nähe des Dorfes. Die Leichen von den beiden wurden auf dem alten Friedhof begraben.
Inschrift des Grabsteins lautet, hier liegen zwei Freunde begraben, die auf der Suche nach einem Dorf ums Leben kamen.
Langsam brach die Nacht heran und der gruselige alte Friedhof offenbarte sein wahres Gesicht. Mitten in der Nacht passierte es. Vier mysteriöse Personen erschienen. Ihr Besuch gilt für den alten Friedhofswärter in der eisigen Winternacht. Obwohl sie nur Interesse haben an der geheimen Statur. Stürmische Nächte können selbst die Bäume nicht standhalten.
Der Wind wehte alle Notizzettel zu einem nahliegenden Gasthaus. Am frühen Morgen fand schließlich ein Tourist der dort Übernachtet die verteilten Zettel. Er fand sie so aufregend, dass er sie einen seiner Freunde in Italien zeigen möchte. Mit Eiltelegramm sendet er sie nach Rom. Obwohl der Schriftsteller Marios den Brief empfang, blieb er verschlossen. Fast ein Jahr nach erhalt des Briefes, fand er ihn im Regal wieder. Im inneren lagen alle Notizen der verschollenen Expedition. 25 August 1933 begann Marios mit der Studieren dieser Dokumente.  
Marios leidet an chronischen Asthma. Durch viel Glück ist er schon den Tod sehr oft entkommen. Zwei lange Jahre dauerte es, bis endlich sein Buch fertig wurde. Der Titel heißt…
"Das geheime Dorf.“
Einige Zeit später verstarb Marios der italienischer Schriftsteller mit neununddreißig Jahren an seiner Krankheit. Zur Beerdigung erschien die ganze Verwandtschaft. Alle nahmen in Trauer Abschied von Marios. Sein einziges Werk enthielt wenige Ausgaben. Hundert Bücher sind produziert und verkauft worden. Die gesamte Auflage war in wenigen Stunden vollständig vergriffen. Jedes einzelne Exemplar ist Hand signiert. Fünfzig dieser Auflagen sind in Bibliotheken untergebracht und zum Verleih freigegeben.
Die anderen sind in privaten Sammlungen oder dienen neugierigen Wanderer den Ort zu finden.
Aber wer waren die vier unheimlichen Besucher bei Totengräber Michael? Was ist denn so besonders an dieser alten Statur mit dem Abbild eines Gottes? Könnten genau diese drei Besucher die Angreifer des Dorfes gewesen sein vor sechstausend Jahren? Eigentlich ist das unmöglich. Kein sterblicher kann solange leben und existieren. Sollten die es wirklich gewesen sein, stellst sich noch eine Frage. Wer oder was sind sie und wieso wurde das Dorf vernichtet? Viele Fragen die nicht so leicht beantwortet werden können und deren Hintergrund auf dem Angriff. Es gibt vieles an Geheimnisse sowie legendäre Mythen auf der Welt. Nur dieser geheime Mythos hat eine andere unbekannte Herkunft.